GS1 ist eine globale Non-Profit-Organisation, deren Standards von Herstellern, Großhändlern und Marktplätzen weltweit genutzt werden, um Produkte und Standorte eindeutig zu identifizieren. Wir erklären euch die wesentlichen Grundlagen zu diesem Standard ganz einfach und verständlich.

GS1 („Global Standards One“) ist eine Non-Profit-Organisation, die weltweit gültige Standards für die Identifikation und den Austausch von Produkten und Standorten entwickelt. Durch den Einsatz standardisierter Identifikationscodes wie der GTIN (für Produkte) und der GLN (für Standorte) wird eine eindeutige Kommunikation innerhalb der gesamten Lieferkette sichergestellt. Für den effizienten Datenaustausch zwischen Lieferanten und Empfängern nutzt das GS1-System Austauschformate wie XML und Netzwerke wie das GDSN, die durch verbindliche Qualitätsvorgaben eine hohe Stammdatenqualität garantieren. Die Kombination aus diesen Standards und spezialisierter PIM-Software ermöglicht euch, Prozesse wie die Bestandsverwaltung oder die Rückverfolgbarkeit von Waren entscheidend zu vereinfachen und zu automatisieren.
Die Abkürzung „GS1“ steht für „Global Standard One” bzw. „Global Standards One“. Es handelt sich dabei um eine Non-Profit-Organisation, die global gültige Standards und Produktidentifikationscodes wie die GTIN oder EAN-Barcodes entwickelt. Diese Standards (häufig auch als „GS1-Standards“ bezeichnet) finden in einer Vielzahl von Branchen Anwendung, wie z.B. im Einzelhandel, im Gesundheitswesen und in der Logistik. GS1 hilft euch als Hersteller bzw. Händler und euren Kunden weltweit, Produkte eindeutig zu identifizieren und auszutauschen. Dadurch wird Vertrauen bei Verbrauchern aufgebaut. Auch Abläufe innerhalb der Lieferkette werden effizienter, transparenter und besser nachvollziehbar.
Die Ursprünge von GS1 gehen auf die Einführung des ersten Strichcodes in Nordamerika durch das UCC (Uniform Code Council) im Jahr 1974 zurück. Drei Jahre später gründeten 12 europäische Organisationen gemeinsam „EAN-International“ – darunter auch GS1 als Gründungsmitglied. 2005 fusionierten EAN und UCC (die US-amerikanische Organisation Uniform Code Council, welche sich um die Entwicklung und Verwaltung von Barcodes und Standards kümmerte) zu GS1. Heute hat die Organisation ihren Hauptsitz in Brüssel, Belgien.
Stand 2026 gibt es 116 nationale GS1-Organisationen, welche länder- und teils branchenspezifische Standards verwalten und gemeinsam das „GS1-Netzwerk“ bilden. Heute nutzen mehr als 2 Millionen Unternehmen die GS1-Dienstleistungen, und pro Tag werden weltweit über 10 Milliarden Scans im GS1-System durchgeführt.
Für deutsche Händler und Produkte ist GS1 Germany zuständig.
Hinweis: Redaktionelles Update im August 2026 (Fachlicher Stand: August 2026)
Auf der Website von GS1 Germany werden die GS1-Standards in vier Bereiche unterteilt. Es gibt Standards zur
GS1-Identifikationsnummern sind die Zahlen, die sich hinter den Barcodes befinden. Sie werden sowohl in der realen als auch in der digitalen Welt verwendet, um Produkte, Verpackungseinheiten, Orte, Vermögenswerte, Dokumente und Verbindungen eindeutig zu kennzeichnen. Diese Barcodes spielen entlang der gesamten Lieferkette vom Hersteller bis zum Verbraucher eine wichtige Rolle.
Insgesamt hat GS1 bisher 12 verschiedene Identifikationscodes entwickelt, wovon die
besonders bekannt sind. Außerdem gibt es noch
Schon gewusst? Früher war die 13-stellige GTIN übrigens auch als EAN, also European Article Number bekannt. Aufgrund der Internationalisierung wurde diese in „GTIN“ also „Global Trade Item Number“ umbenannt.
Einer der bekanntesten Standards zur Datenerfassung ist sicherlich der EAN-Barcode. Die Abkürzung „EAN“ steht für „European Article Number“: Diese befindet sich beispielsweise auf sämtlichen Produkten in Supermärkten (Milchpackungen, Schokolade etc.) und auf den Verpackungen von Waren in anderen Geschäften.
Dieser Code enthält einen Strichcode und die globale Artikelnummer des Produkts. Im Zuge einer internationalen Angleichung wurde die EAN 2009 in „GTIN“ (Global Trade Item Number) umbenannt. Inhaltliche Unterschiede zwischen EAN und GTIN gibt es also nicht, sie bezeichnen ein und dieselbe Sache. GTIN-Codes können als Ziffernfolge sowohl von Menschen als auch in Barcode-Form von Maschinen (Scannern etc.) gelesen werden.
In Europa ist derzeit GTIN-13 / EAN-13 am verbreitetsten. Der folgende Barcode 978020137962 folgt dem GTIN-13-Format, das besonders für Bücher (ISBN) verbreitet ist:

Die GLN (Global Location Number) identifiziert ein Unternehmen oder auch Unternehmensteile (wie z.B. bestimmte Standorte oder Lager) eindeutig. Ihr könnt sie bei GS1 kostenpflichtig beantragen.
In der offiziellen GS1-Terminologie wird heute primär zwischen der GLN zur Identifikation von rechtlichen Entitäten (Unternehmen) und der GLN für physische Standorte unterschieden. Die technische Basis – die GS1-Basisnummer bzw. das GS1 Company Prefix – bleibt dabei der Einstieg in das globale GS1-System. Sie bildet zugleich die Grundlage für alle weiteren Identifikationsnummern.
Eine GLN, die als Basis für weitere Identifikationsnummern dient (und eine GS1-Basisnummer enthält), besteht immer aus 13 Ziffern und drei Teilen: der GS1-Basisnummer, dem individuellen Nummernbereich und der Prüfziffer.
Die frühere Bezeichnung der GLN war „ILN“ („Internationale Lokationsnummer“). Der Begriff war primär in Europa verbreitet, gilt heute aber als veraltet. Die heutige GLN (Global Location Number) ist entsprechend die Weiterentwicklung der ILN und wurde als globaler Standard von der GS1-Organisation eingeführt. Während die ILN in erster Linie zur Identifikation von Unternehmen und Handelsstandorten diente, kann die GLN auch individuelle Geschäftsstellen, Lager, Filialen oder sogar Abteilungen innerhalb eines Unternehmens eindeutig kennzeichnen. Die Struktur blieb aber weitgehend gleich, sodass bestehende ILN-Nummern oft direkt als GLN übernommen wurden.
Wenn ihr euch mit der Beantragung einer GLN beschäftigt, stoßt ihr in älteren Anleitungen und Systemen womöglich auch auf die Unterscheidung zwischen GLN Typ 1 und GLN Typ 2. Auch wenn GS1 Germany diese Begriffe in der modernen Kommunikation seltener nutzt, bezeichnen sie zwei grundlegende Anwendungsfälle:
Mit der in der GLN enthaltenen GS1-Basisnummer bildet ihr GTIN-Nummern für die weltweite Kennzeichnung von Produkten sowie allen anderen GS1 Identifikationsnummern. Die Länge eines GTIN-Codes kann variieren: GTIN-8, GTIN-13 (wie im folgenden Beispiel) und GTIN-14 gehören zu den am häufigsten verwendeten Varianten. Die Wahl des Formats ist primär abhängig vom Typ, der Größe der Verpackung und dem Land des Artikels. Zum Beispiel ist die GTIN in den USA und in Kanada eine 12-stellige Nummernfolge. Diese nennt sich UPC („Universal Product Code“).
Im Jahr 2026 ging die Entwicklung der GTIN noch einen Schritt weiter: Mit dem „GS1 Digital Link“ wurde die GTIN direkt in eine Web-Adresse (URL) strukturiert. Das bedeutet, dass ein Produkt nicht mehr nur eine starre Nummer für die Kasse besitzt, sondern über einen einzigen Scan direkt mit dynamischen digitalen Inhalten wie Herkunftsnachweisen, Bedienungsanleitungen oder Weblinks verknüpft werden kann. Gleichzeitig liefert diese Technologie das entscheidende Fundament für den kommenden Digitalen Produktpass (DPP) der EU, da sie das physische Produkt direkt mit seinem im Web hinterlegten digitalen Nachhaltigkeits- und Materialprofil verbindet.
Um eine eindeutige und standardisierte Kennzeichnung von Produkten und Dienstleistungen im deutschen Handel zu ermöglichen, werden GTIN-Codes (EAN-Nummern), werden GTIN-Codes (EAN-Nummern) für den deutschen Markt durch GS1 Germany generiert und im Rahmen verschiedener Leistungspakete bereitgestellt. Weitere Informationen dazu findet ihr auf der GS1-Website.
Durch die neuen EU-Anforderungen zur Kreislaufwirtschaft gewinnt die lückenlose Rückverfolgbarkeit von Produkten drastisch an Bedeutung.
GS1-Standards liefern hierfür das entscheidende Fundament: Die eindeutige Identifikation über die GTIN und der strukturierte Stammdatenaustausch im GDSN bilden das logistische Rückgrat für den kommenden Digitalen Produktpass (DPP) der EU. Er stellt sicher, dass Informationen zu Materialien, Recyclingfähigkeit und Reparierbarkeit über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts hinweg transparent abrufbar sind.
Mehr zum Digitalen Produktpass und seiner Rolle im Produktdatenmanagement erfahrt ihr außerdem in unserem Glossarbeitrag:
Ähnlich wie bei der GLN besteht ein GTIN-Code aus drei chronologisch aufeinander folgenden Bestandteilen:
Jedes Element der GTIN hat also seine spezifische Rolle in der Identifikation und bietet eine systematische Methode, Produkte global eindeutig zu kennzeichnen und zu verfolgen.
GLN und GTIN haben zwar einen nahezu ähnlichen Aufbau, aber der Unterschied liegt in der Anwendung. Das bedeutet, dass, auch wenn beide Codes gleich aussehen, die GLN normalerweise verwendet wird, um Standorte zu identifizieren, während die GTIN eher dazu dient, Produkte zu identifizieren.
Neben GTIN und GLN gibt es aber auch noch viele weitere Identifikationscodes von GS1, z.B. für Versandeinheiten, Investitions- und Anlagegüter.
Identifikationscodes sind essenzielle Bestandteile des Produktdatenmanagements. Sie sind ein essenzieller Bestandteil der Bezeichnung von Artikelstammdaten, Varianten, Umverpackungen sowie der eindeutigen Kennzeichnung von Dienstleistungen. Auch durch GS1 bereitgestellte EAN- / GTIN-Codes gehören zu den Artikelstammdaten und sind damit häufig ein wichtiger Bestandteil des Master-Data-Management bzw. Artikelstammdatenmanagement.
Diese Identifikationscodes tauchen außerdem an verschiedenen Stellen des Offline- und Online-Handels auf, zum Beispiel:
Seit ihrer Einführung sind Identifikationscodes ein zentrales Element des Welthandels geworden und werden als Barcodes laut der offiziellen GS1 Germany-Website jeden Tag über zehn Milliarden Mal gescannt. Obwohl die Einführung von Strichcodes ursprünglich nur für Produkte des Einzelhandels gedacht war, nutzen heute auch spezifische Branchen wie z. B. die Fleischindustrie, Fashion-Anbieter oder auch die technische Industrie diesen Identifikationsstandard.
GS1-Standards regeln, wie Barcodes und RFID-Etiketten (Radio Frequency Identification) verwendet werden, um wichtige Informationen direkt auf Produkten anzubringen.
Neben dem EAN-Barcode und der GTIN gibt es noch weitere Barcodes von GS1, wie z.B. die „GS1 DataBar“ oder auch die „GS1 DataMatrix“:
Die GS1 DataMatrix ist im Gegensatz zum klassischen, eindimensionalen Strichcode (1D) ein sogenannter zweidimensionaler Barcode (2D-Barcode). Statt aus Balken besteht er aus einem quadratischen oder rechteckigen Muster aus schwarzen und weißen Punkten (Zellen).
Das Besondere daran: Die GS1 DataMatrix kann eine Vielzahl von Informationen auf minimalem Raum verschlüsseln. Neben der reinen Produktnummer (GTIN) speichert sie also problemlos zusätzliche dynamische Daten wie Chargennummern, Seriennummern oder das Mindesthaltbarkeitsdatum. Bisher war dieser hocheffiziente Code vor allem im Gesundheitswesen im Einsatz, um Medikamente fälschungssicher und lückenlos rückverfolgbar zu machen. Im Zuge der Digitalisierung weitet sich sein Einsatz nun auch zunehmend auf weitere Branchen aus.
Aktuell befindet sich der Handel weltweit in einer fundamentalen Übergangsphase, der sogenannten „Sunrise 2027“. Ziel dieses globalen Migrationsprojekts ist es, dass bis Ende 2027 alle Kassensysteme im Einzelhandel in der Lage sein müssen, neben klassischen Strichcodes auch diese modernen 2D-Barcodes (wie die GS1 DataMatrix oder den QR-Code) direkt an der Kasse zu scannen und zu verarbeiten.
Damit Datenmanagementprozesse leicht und einheitlich ablaufen können, hat GS1 mit GDSN® ein eigenes Netzwerk entwickelt, auf dem ihr als Händler oder Hersteller Stammdaten global austauschen könnt. Die Abkürzung steht für „Global Data Synchronization Network“. GDSN® operiert mit eindeutig definierten Stammdatenbanken, einem zentralisierten Datenregister (der GS1 Global Registry®) und einem global einheitlichen Datenmodell (GDM), um länder- und branchenübergreifend eine gleichbleibend hohe Stammdatenqualität zu gewährleisten.
Um Waren und Artikel standardisiert zu erfassen und Produktdaten beispielsweise im Rahmen des elektronischen Handels (eCommerce) einheitlich zu strukturieren, hat GS1 eindeutige Klassifikationssysteme geschaffen. Dazu gehören
Zusätzlich hat GS1 US früher auch noch das UNSPSC-Klassifizierungssystem verwaltet, bis diese Aufgabe 2025 durch das UNDP (United Nations Development Programme) übernommen wurde.
Die Standard-Warenklassifikation (SWK) wurde ihrerseits 1978 speziell für den deutschen Markt entwickelt und basiert auf drei hierarchischen Stufen. Im Rahmen einer weltweiten Vereinheitlichung wurde die SWK-Klassifikation durch die international verwendete Global Product Classification (GPC) abgelöst.
Während die Global Product Classification (GPC) der native GS1-Klassifikationsstandard für Konsumgüter ist, gewinnt im technischen Industrieumfeld und dem Stammdatenmanagement auch die Interoperabilität mit ECLASS massiv an Bedeutung. GS1 und ECLASS arbeiten dabei eng zusammen, um die Mappings zwischen den Systemen kontinuierlich zu optimieren und einen reibungslosen Datenaustausch zu ermöglichen.
Auf unserer Featureseite erfahrt ihr mehr dazu, wie ihr Klassifikationen wie ECLASS oder GPC erstellen, verarbeiten, validieren und bereitstellen könnt. Außerdem bietet unserer GPC-Glossarbeitrag vertiefende Informationen zum Klassifikationsstandard.
Für den Austausch von Stammdaten bzw. Produktdaten bildet das Global Data Synchronization Network kurz GDSN die Basis. Das GDSN ermöglicht den globalen Austausch von Produktstammdaten zwischen Herstellern und Händlern. Dabei müssen die Daten nur einmal in einen zentralen Datenpool eingetragen werden. Das GDSN verbindet weltweit mehr als 30 zertifizierte Datenpools (z.B. von 1WorldSync bzw. ehemals atrify oder Markant), an die etwa 25.000 Unternehmen angeschlossen sind. Sämtliche GDSN-Datenpools greifen auf die gleichen GS1 Standards zurück. Zwingend vorgeschrieben sind unter anderem die Nutzung der GTIN, die GLN, der Target Market (also Zielmarkt) und die GPC zur Angabe der Klassifikation.
GDSN setzt vollständig auf GS1 XML. Mit GS1 XML können detaillierte Informationen zu jedem Produkt auf jeder Verpackungsstufe umfassend übermittelt werden. Dies umfasst alle Ebenen, von einzelnen Artikeln bis hin zu ganzen Paletten. So wird sichergestellt, dass alle relevanten Daten jederzeit verfügbar sind, unabhängig von der Größe der Verpackungseinheit.
Produktinhalte folgen dem GS1 Global Data Model (GDM). Hier sind sämtliche Attribute definiert, um Produkte zu listen, zu bewegen, zu lagern und zu verkaufen. Für die Qualitätssicherung im Global Data Synchronisation Network wurde von GS1 Germany das „Data Quality Gate“ (DQG) und „Data Quality Excellence“ (DQX) entwickelt. Beim DQG sind Verfahren und Regeln zur Messung der Datenqualität festgelegt. Änderungen der gesetzlichen Anforderungen wie die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) und das Verhalten der Käufer werden regelmäßig in die Empfehlungen aufgenommen.
Basierend auf dem DQG haben Industrie und Handel zusammen mit GS1 Germany den Datenqualitätsservice GS1 Data Quality Excellence (DQX) entwickelt. Dieser verbessert die Qualität von Produktstammdaten noch weiter. Seit dem 20. Mai 2023 ist die Qualitätssicherung mittels der Prüfvorgaben von GS1 DQX verpflichtend. Diese Verpflichtung für den Stammdatenaustausch im GDSN wurde in den Jahren 2025/2026 sukzessive auf weitere Warengruppen ausgeweitet. Das Global Data Model (GDM) hat sich dabei als echtes Rückgrat für moderne PIM-Systeme etabliert, um sicherzustellen, dass wichtige Attribute wie Abmessungen, Gewichte und Inhaltsstoffe global einheitlich verstanden und verarbeitet werden.
Neben dem Stammdatenaustausch über das GDSN bietet GS1 auch EDI-Standards. Dank EDI (kurz für Electronic Data Interchange bzw. elektronischer Datenaustausch) können Unternehmen Transaktionsdokumente wie Bestellungen, Lieferscheine und Rechnungen automatisch und elektronisch austauschen
GS1 bietet dafür die Standards EANCOM, GS1 XML und WebEDI.
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Außer EDI bzw. Transaktionsstandards hat GS1 auch einen Standard für Prozessereignisdaten entwickelt, den EPCIS-Standard.
EPCIS kann Auskünfte darüber geben, welches Objekt, sich wo, wann, in welchem Geschäftskontext und in welchem Zustand befindet. Beispielsweise kann damit beschrieben werden, dass die Produktcharge von Kopfhörern am Standort Arnsberg-Neheim am 03.05.2024 in der Versandeinheit verpackt wurde. EPCIS-Ereignisse können u.a. für die Kommissionierung und Verpackung, in der Herstellung, Verarbeitung von Produkten sowie für Montage-, Reparaturprozesse und Temperaturüberwachung verwendet werden. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Darüber hinaus gibt es allerdings noch viele weitere GS1-Standards.
GS1-Datenstandards und Identifikationscodes wie GTIN erleichtern euch als Händler die Produktdatenpflege und erleichtern gleichzeitig die Kaufprozesse eurer Kunden auf vielfältige Weise:
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Jan ist seit 2024 bei nexoma. Dem gelernten E-Commerce-Kaufmann sind Produktdaten alles andere als fremd. Als sprachlich versierter Marketing Manager ist Jan außerdem unser Mann für viele Texte (Deutsch und Englisch) und versorgt euch unter anderem mit wissenswerten NEXIpedia- und Newsletter-Beiträgen.
