PIM-Workflows sind vordefinierte Prozessketten, die häufig von E-Commerce-Teams, Marketing, IT, Daten- und Produktmanagement angefordert werden. David Klein von ATAMYA erklärt euch in diesem Gastbeitrag die wesentlichen Grundlagen zu diesem Standard ganz einfach und verständlich.

In diesem Gastbeitrag unseren PIM-Partners ATAMYA erfahrt ihr, was mit „Composable Commerce“ gemeint ist. Dabei stellen sich Unternehmen ihren E-Commerce-Baukasten aus kleineren, spezialisierten Tools selbst zusammen, anstatt auf ein monolithisches System zu setzen. Die technische Grundlage dafür bildet die MACH-Architektur aus Microservices, API-first, Cloud-native und Headless, womit Module flexibel miteinander verbunden werden. Dies ermöglicht euch eine schnelle Anpassung an neue Marktanforderungen und Vertriebskanäle, ohne dass ihr direkt das gesamte System umbauen müsst. Durch die Kombination mit spezialisierten Cloud-Lösungen entsteht so eine zukunftsfähige und konsistente Infrastruktur für den Handel.
Effiziente Prozesse sind heute ein entscheidender Erfolgsfaktor im digitalen Handel. Wer Produkte schnell, fehlerfrei und in mehreren Kanälen ausspielen möchte, braucht nicht nur gute Daten, sondern auch klare Abläufe.
Doch genau hier liegt für viele Unternehmen die Herausforderung: In der Praxis hakt es nicht nur an den Produktdaten selbst, sondern auch an den Prozessen, wie mit ihnen gearbeitet wird. Daten müssen gesammelt, geprüft, angereichert, übersetzt und schließlich für Shops oder Kataloge freigegeben werden. Und das passiert häufig in mühseligen, manuellen Schritten über verschiedene Abteilungen hinweg. Das kostet Zeit, verursacht Fehler und führt dazu, dass Produkte später als geplant im Markt landen.
Die Lösung: Ganz klar, zunächst ein PIM. Doch erst smarte Workflows innerhalb des PIM-Systems entfalten den vollen Nutzen. In Kombination mit Künstlicher Intelligenz (KI) werden Prozesse nicht nur automatisiert, sondern auch intelligenter gesteuert – von der Datenanlage bis zum fertigen Content im Vertriebskanal.
Ein Gastbeitrag von David Klein (Senior Consultant bei ATAMYA)
Bevor wir den DeepDive in das Thema wagen, sollten wir kurz klar darüber werden, was man unter PIM-Workflows versteht: Workflows im PIM sind vordefinierte Prozessketten, die Abläufe im Produktdatenmanagement strukturieren und automatisieren. Sie verbinden Aufgaben zwischen Abteilungen – vom Datenmanagement über das Marketing bis hin zum E-Commerce.
Das macht PIM-Workflows so unverzichtbar:
Typische Anwendungsfälle sind Freigabeprozesse, Übersetzungen, automatische Datenvalidierungen oder die Ausleitung von Content in verschiedene Kanäle. Besonders für Unternehmen mit großen Sortimentsbreiten oder internationaler Ausrichtung sind Workflows der Schlüssel, um Datenqualität zu sichern und Produkte schneller in den Markt zu bringen. PIM-Workflows sind mehr als To-do-Listen. Sie kombinieren Benutzeraufgaben mit Automatisierungen und sorgen so für klare Abläufe, weniger Fehler und eine effizientere Zusammenarbeit.
Während klassische Workflows Abläufe abbilden, bringt KI eine neue Intelligenz in die Prozesse. Sie kann:
So übernimmt KI nicht nur Standardaufgaben, sondern unterstützt auch bei der inhaltlichen Anreicherung von Produktdaten. Das ist ein echter Mehrwert für Marketing, E-Commerce und Datenmanagement.
Die ATAMYA Product Cloud verfügt über eine leistungsstarke BPMN-Workflow-Engine (Anmerkung nexoma: BPMN steht für „Business Process Model and Notation“, ein standardisierte grafische Sprache zur Modellierung von Geschäftsprozessen), die Unternehmen maximale Flexibilität bietet. Damit lassen sich Workflows modellieren, die vom Datenimport bis zur Content-Ausleitung reichen.
Und so funktioniert es:
Das Ergebnis: Ein durchgängiger Prozess, der Daten in hochwertigen Content verwandelt, und das automatisiert, effizient und jederzeit anpassbar.
Ihr wollt reibungslos Daten in und aus eurer ATAMYA Product Cloud austauschen? Mit der ATAMYA-Schnittstelle (ehemals eggheads-Connector) in unseren Middleware-Lösungen klappt das völlig mühelos.
Klingt spannend? Hier erfahrt ihr mehr:
Wie ein fleißiges Eichhörnchen sammelt, prüft und klassifiziert das Supplier-Portal eure Lieferantendaten – immer streng nach euren vorgegebenen Regeln Fehlerhafte Daten werden identifiziert und behoben. Gute Daten kommen geprüft, vereinheitlicht und automatisiert in euer ATAMYA-PIM, ERP oder andere Systeme. Für weniger Rückfragen, klar definierte Prozesse und Lieferantendaten, die dann endlich in guter Qualität vorliegen.
Wie ein Chamäleon passt sich CatalogExpress jeder Umgebung an: Kunden, Datenpools, Marktplätze – denn jeder fordert Daten anders an. CatalogExpress führt Datensätze aus mehreren Quellen (z. B. eurem ATAMYA-PIM) zusammen und bereitet eure Produktdaten automatisch so auf, wie sie gebraucht werden. Generiert individuelle Formate oder bekannte Datenstandards – schnell, fehlerfrei und wiederverwendbar.
Senior Consultant bei ATAMYA
Smarte Workflows, smarter Erfolg
KI-gestützte Workflows sind längst kein Zukunftsthema mehr – sie sind ein entscheidender Wettbewerbsvorteil im digitalen Handel. Unternehmen profitieren von höherer Datenqualität, weniger manueller Arbeit, schnellerer Time-to-Market und einer besseren Customer Experience.
Mit der Workflow-Engine von ATAMYA lassen sich komplexe Prozesse nicht nur abbilden, sondern einfach smarter gestalten. Dank der flexiblen, Cloud-basierten Architektur wächst das System mit den Anforderungen und macht Ihr Produktdatenmanagement dauerhaft effizient und zukunftssicher.
Foto: Volker Wiciok
