Ein optimales Datenmanagement ist viel mehr, als ihr vielleicht denkt. Macht es mit dem richtigen Know-How und Produktdatenmanagement-Softwarelösungen zu einem echten Umsatzhebel. Wir erklären euch die wesentlichen Grundlagen für euren Datenerfolg in der Elektrobranche ganz einfach und verständlich.

Die Elektrobranche wird immer digitaler – doch bei aller KI-Innovation bleibt eine essenzielle Erfolgsformel für euer eBusiness gleich: optimale Produktdaten. Damit eure Daten zum echten Umsatzhebel werden, müsst ihr interne Datensilos aufbrechen und Informationen zentral, aktuell sowie vollständig pflegen. Ein entscheidender Faktor ist dabei der Perspektivwechsel: Versetzt euch in die Lage eurer Kunden und Datenempfänger, um ihre Bedürfnisse wirklich zu verstehen. Nutzt Softwarelösungen, die euer Datenmanagement maximal flexibel machen: So erschließt ihr neue Märkte und erfüllt Branchenanforderungen in Form von Klassifikationsstandards wie ETIM oder ECLASS bzw. Datenstandards wie BMEcat, FAB-DIS oder ETIM xChange.
Stellt eure Produktdaten maßgeschneidert an
Da sowohl eure manuelle Datenpflege als auch die Export-Funktionalität eines PIM-Systems dabei an ihre Grenzen stoßen können, liefert eine flexible Produktdatenmanagement-Middleware für die Product-Data-Syndication den nötigen Handlungsspielraum. So transformiert ihr eure Produktdaten effizient für jeden Use-Case und bringt eure Produkte sichtbar in die digitalen Regale.
Die großen Branchen-Messen zeigen es einmal mehr: Die Elektroinstallationsbranche wird immer digitaler, smarter… und fordernder. KI-Innovation hier, optimierte Prozesse da. Wahr ist aber auch: Bei aller Veränderung gibt es auch heutzutage Erfolgskonstanten für jedes eBusiness.
Klingt kryptisch? Ihr kennt die Lösung bereits – und ihr habt tagtäglich mit ihr zu tun: Die Rede ist von Produktdaten und der Fähigkeit, sie flexibel für jeden Use-Case anzupassen. Egal, ob ihr ein Hersteller hochmoderner Schaltschränke seid oder als Großhändler Leuchtmittel, Sicherungen und andere Elektronikartikel etwa an Installateure vertreibt: Ihr alle nutzt Produktdaten – tagtäglich, in unterschiedlicher Erscheinungsform und Menge.
Machen wir uns nichts vor: Es gibt unternehmerische Themen, die weitaus mehr Sexappeal haben als Produktdaten und ihre Pflege. Clevere Verkaufsstrategien, auffällige Marketingkampagnen, sichtbare Produktlistungen auf externen Markplätzen, Plattformen und mehr… all das ist viel spannender.
Im fordernden Tagesgeschäft vergisst man dabei aber schnell eine Tatsache: All diese potenziellen Umsatzbringer basieren auf ein und derselben Grundlage: eurer Datenbasis. Klingt logisch, ist für viele Elektrohersteller und Großhändler aber gleichzeitig eine ziemliche Herausforderung.
Vielleicht denkt ihr gerade „Ja klar, ich muss halt meine Produktdaten anlegen und bereitstellen, ist doch logisch.“ Und wisst ihr was: Ihr habt Recht.
Das Paradoxe ist nur: Trotz dieser (un)bewussten Erkenntnis zeigt die Erfahrung oft ein anderes Bild. Viele Akteure aus der Elektrotechnik-Industrie erkennen das Potenzial nicht, das sie relativ leicht heben können. Nicht, weil sie es nicht wollten – sondern weil ihnen die Sensibilisierung fehlt und sie nicht wissen, welche Umsatzhebel sie durch schlecht gepflegte Produktdaten unangetastet lassen.
Genau das möchte dieser Wissensbeitrag leisten: Er zeigt, dass ihr euren Datenerfolg selbst in der Hand habt – sofern ihr alle Möglichkeiten aktiv nutzt.
Die Praxis zeigt: Von vielen einzelnen verstreuten Excel-Datensilos über die Scorecards von Datenpools wie Open Datacheck bis hin zu Versionswechseln bei Datenstandards und Klassifikationen wie ETIM und ECLASS – die Hürden in eurem eBusiness-Alltag sind hoch. Aber wie nehmt ihr diese Hürden, ohne im manuellen Pflegeaufwand zu ertrinken?
Die Antwort liegt einerseits in einer klaren Datenstrategie – gepaart mit flexiblen Softwarelösungen. Lasst uns mal herunterbrechen, worauf es ankommt. Ein erfolgreiches Produktdatenmanagement in der Elektrobranche stützt sich im Kern auf diese fünf Hebel, die ihr beherrschen solltet:
Ein verlässliches Datenfundament ist das essenzielle Rückgrat eures eBusiness. Das Problem: Was logisch klingt, bleibt in der Praxis häufig eher Theorie. Oft schlummern wichtige Produktinformationen in mehreren dezentral abgelegten Excel-Listen. Manchmal sind CSV-Dateien mit internen Fachkürzeln gespickt, die externe Datenempfänger schlicht nicht verstehen.
Wenn ihr diese Datensilos aufbrecht und interne Bezeichnungen in klare, kundenfreundliche Langtexte überführt, minimiert ihr Fehlerquellen und Retouren drastisch.
Online-Marktplätze und Branchenportale wie Open Datacheck oder etwa der niederländische Datenpool 2BA und sein belgischen Pendant InstallData haben eins gemeinsam: Für euch können sie riesige Umsatztreiber sein – sind aber auch strenge Türsteher. Denn: Sie fordern eure Daten in ganz bestimmten Formaten und werten die Qualität aus – oft anhand detaillierter Scorecards.
Wenn ihr diese Strukturvorgaben ignoriert, riskiert ihr schlechte Rankings oder werdet von Großhändlern gar nicht erst gelistet. Was hilft euch dabei? Macht euch die spezifischen Hausregeln dieser Plattformen genau klar und passt eure Datenexporte passgenau darauf an.

Ihr interessiert euch für umsatzsteigernde Datenmanagement-Tipps für die Elektrobranche – gebündelt in einer PDF-Datei? Kein Problem: Fordert jetzt unser kostenloses Whitepaper an.
Hinweis: Unser Whitepaper richtet sich explizit an Unternehmen. Nutzt daher bitte eure Firmen-E-Mail.
Ein nachhaltig erfolgreiches Datenmanagement endet nicht in eurem Unternehmen. In digitalen Katalogen und auch in externen Onlineshops entscheidet ein weiteres unscheinbares Detail über die Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit eurer Produkte: die Filterfunktion.
Stellt euch vor, ein Großhändler sucht nach einer Angabe wie „3000 Kelvin“ – da nützt euch eine blumige Beschreibung wie „warmes Licht“ wenig. Aber keine Sorge: Um solche Unklarheiten für alle Akteure zu vermeiden, gibt es bestimmte Branchenstandards wie ETIM oder etwa ECLASS. Damit könnt ihr die Produkteigenschaften nämlich durch einheitlich definierte, objektive Merkmale überhaupt erst vergleichbar machen. Eine saubere Klassifizierung sorgt also dafür, dass eure Artikel nicht im digitalen Regal verstauben, sondern bei relevanten Suchanfragen passend auf dem Bildschirm landen.
Viele Anforderungen im E-Commerce entwickeln sich rasant weiter – und mit ihnen auch die teils langjährig etablierten Datenstandards. Ein Versionswechsel etwa von ETIM 10 auf ETIM 11 bringt oft neue Pflichtfelder oder veränderte Strukturen mit sich, die eure bestehenden Datensätze ordentlich durcheinanderwirbeln können.
Hinzu kommt die Herausforderung, dass einige Zielkanäle bereits die neueste Version fordern, während andere noch auf älteren Stände beharren. Hier braucht ihr eine klare Strategie, um diese Parallelität zu managen – ohne dass es zu einem Abbruch der Datenversorgung kommt.
Viele Unternehmen versuchen, all diese komplexen Formatanforderungen, Mapping-Regeln und Versionswechsel direkt in ihrer bestehenden Systemlandschaft abzubilden – etwa in ihrem PIM-System. Diese Systeme können viel – aber auch sie haben ihre Grenzen. Die Berücksichtigung all dieser und weiter Anforderungen führen schneller zu einer enormen Datenlast und extremem Pflegeaufwand, als ihr vielleicht denkt. Warum? Weil PIM-Systeme für diese individuelle, vielseitige und hochflexible Datendistribution oft nicht ausgelegt sind.
Aber wie bleibt ihr dann maximal agil? Genau dafür gibt es ergänzende Softwarelösungen, die euer PIM entlasten und gleichzeitig als intelligenter Vermittler („Middleware“) einen flüssigen Datenaustausch zwischen euch, euren Lieferanten, euren Systemen und euren Zielkanälen garantieren. So behaltet ihr den vollen Handlungsspielraum und könnt jeden Datenempfänger optimal und automatisiert bedienen.
Ihr seht: Wenn eure Systeme bei diesen komplexen Anforderungen an ihre Grenzen stoßen, liegt die Lösung meist nicht in einem noch größeren, überfrachteten PIM. Die Antwort ist eine ergänzende, spezialisierte Produktdatenmanagement-Software.
Dabei gibt es zwei Perspektiven, bei denen wir euch als Partner zur Seite stehen: Der strukturierte Datenimport (Data-Onboarding) und der maßgeschneiderte Datenexport (Data-Syndication).
Klingt spannend? Hier erfahrt ihr mehr:
Ihr erhaltet fremde Produktdaten von Herstellern und Lieferanten?
Wenn ihr z. B. als Elektronik-Großhändler Daten von verschiedenen Lieferanten bekommt, kann das ohne klare Strukturvorgaben schnell in Chaos ausarten. Hier hilft euch das Supplier-Portal als Lieferantenmanagement-Lösung: Gebt euren Lieferanten individuelle Datenlieferungsvorgaben, harmonisiert die gelieferten Datensätze und transformiert die Daten so, dass ihr sie passgenau und geprüft in eure eigenen Systeme (z. B. euer PIM) importieren könnt.
Ihr möchtet Produkte / Produktdaten in externen Zielkanälen (Marktplätze, Datenpools, Branchenportale) listen?
Mit dem Feed-Management-Tool CatalogExpress führt ihr Daten aus verschiedenen Quellen (verschiedene Lieferanten, euer PIM, einzelne CSV-Listen…) zusammen, um sie anschließend maßgeschneidert anzupassen. Dadurch könnt ihr geforderten Standards wie den BMEcat, ETIM xChange, ETIM, ECLASS & mehr erzeugen. Mit zahlreichen Zielformatvorlagen und teils KI-gestützten Datentransformationsfunktionen habt ihr maximale Handlungsfreiheit.
Jan ist seit 2024 bei nexoma. Dem gelernten E-Commerce-Kaufmann sind Produktdaten alles andere als fremd. Als sprachlich versierter Marketing Manager ist Jan außerdem unser Mann für viele Texte (Deutsch und Englisch) und versorgt euch unter anderem mit wissenswerten NEXIpedia- und Newsletter-Beiträgen.
