Shopware ist ein modulares E-Commerce-System. Es wird häufig von B2B- und B2C-Unternehmen genutzt, um Online-Shops zu betreiben und Produkte digital zu verkaufen. Wir erklären euch die wesentlichen Grundlagen zu diesem System ganz einfach und verständlich.

Shopware ist ein modulares E-Commerce-System, das ihr wahlweise als SaaS-, PaaS- oder Self-Hosted-Lösung für eure B2B- und B2C-Shops einsetzen könnt. Da sich eure Preise und Bestände ständig ändern, ist es besonders entscheidend, eure Produktdaten im Shop immer aktuell zu halten. So vermeidet ihr Fehlkäufe und unzufriedene Kunden. Der Datenaustausch mit anderen Kundenanwendungen und Verwaltungssystemen funktioniert effizient über die integrierte Admin API und Store API. Besonders relevant wird das Shopware-System, wenn ihr es über eine Middleware wie CatalogExpress mit eurem PIM- oder ERP-System verbindet. So könnt ihr eure Daten nämlich aus verschiedenen Quellsystemen in Formaten wie BMEcat, ETIM xChange, XML, JSON oder etwa CSV automatisiert exportieren und importieren, um immer eine zentrale, stets aktuelle Datenquelle für euren Onlineshop zu nutzen.
Shopware ist ein Online-Shopsystem bzw. E-Commerce-System, das seit 2004 angeboten wird. Es wird von der deutschen shopware AG mit Sitz in Schöppingen entwickelt und vertrieben. Shopware kann branchenübergreifend unter anderem im B2C-Kontext sowie im B2B eingesetzt werden. Das Shopsystem bietet Unternehmen verschiedene Service-Pakete sowie modulare Features für diverse individuelle Anforderungen. Zum Leistungsportfolio zählt beispielsweise die „Shopware B2B-Suite“, die zahlreiche Geschäftsprozesse und das Datenmanagement von B2B-Unternehmen durch Automatisierungsprozesse und weitere Optimierungsoptionen erleichtert.
Allgemein gliedert sich das Angebot von Shopware in verschiedene kommerzielle und lizenzfreie Modelle: Neben der lizenzkostenfreien Community Edition (Open-Source-Basis) stehen unterschiedliche kommerzielle Pläne zur Verfügung. Die höheren Pläne beinhalten erweiterte B2B-Funktionen wie ein integriertes Angebotswesen, mehrstufige Freigabeprozesse sowie kundenspezifische Preisberechnungen aus externen Systemen.
Für die kostenlose Community Edition gilt bezüglich des Zugriffs auf den Shopware Account und Store eine Fair Usage Policy: Übersteigt der Jahres-Bruttowarenwert (GMV) der verknüpften Shops 1 Million Euro in 365 Tagen, ist ein kostenpflichtiger Plan erforderlich, um den Store- und Account-Zugriff aufrechterhalten zu können.
Hinweis: Redaktionelles Update im November 2026 (Fachlicher Stand: November 2026)
Die derzeit aktuelle Hauptversion, Shopware 6, wurde im Januar 2020 veröffentlicht. Ihr könnt sie in Form von drei Bereitstellungsmodellen nutzen:
Ihr seht: Die Wahl der Bereitstellungsoption ist hochgradig individuell. Letztendlich kommt es auf eure Systemarchitektur, eure Prozesse und die Struktur eures E-Business an.
Produktdaten unterliegen ständigen Änderungen: Immer wieder gibt es Änderungen, oder es kommen ganz neue Produkte, Preise, Bestände oder Beschreibungen zum Sortiment dazu. Für euch als Unternehmen ist deshalb essenziell wichtig, diese Daten in eurem Online-Shop (und auf externen Marktplätzen, Plattformen etc) stets aktuell, vollständig und verständlich zu halten. Andernfalls besteht die Gefahr, dass ihr Produkte verkauft, die gar nicht mehr auf Lager sind – was zu Fehlkäufen führt und letztendlich die Kundenzufriedenheit beeinträchtigt.
Anders gesagt: Es ist daher wirklich wichtig, Produktdaten regelmäßig zu aktualisieren. Bei einem kleinen Produktkatalog kann der Import oder die Pflege dieser Daten im Shop vielleicht noch manuell erfolgen. Habt ihr sehr viele Produkte, wird die händische Pflege aber schnell zum ineffektiven, zeitfressenden Kostenfaktor – von den potenziellen Fehlerquellen mal abgesehen. Ihr müsstet viel Zeit für das manuelle Abgleichen von Sortiment, Beständen und Bestellungen mit anderen Systemen, wie z.B. dem Warenwirtschaftssystem, aufwenden.
In diesem Fall solltet ihr über den Einsatz eines PIM-Systems oder MDM-Systems, Automatisierungen von Prozessen und effektive Schnittstellen-Anbindungen nachdenken. Diese Systeme sparen euch Zeit und Nerven und sind ab einer gewissen Sortimentsgröße oder Bestellanzahl nahezu unverzichtbar.
Solche Produktdatenmanagement-Lösungen haben auch noch weitere Vorteile: Ihr könnt Produktinformationen beispielsweise mehrsprachig pflegen. Einer der größten Benefits ist aber die zentrale Datenhaltung für alle Abteilungen. Mit einem PIM-System stellt ihr also sicher, dass Vertriebler, Marketing, Produktentwickler und andere Teams auf denselben Datenstand zugreifen. Dadurch verhindert ihr verstreute, unübersichtliche Dateien mit teils unterschiedlicher Aktualität oder Versionierung („Datensilos“) und stellt eine grundlegende Datenqualität sicher.
So eine zentrale Anlaufstelle für die Datenpflege nennt man auch „Single Point of Truth“ (also der „einzige Ort der Wahrheit“). Eure Produktdaten sind dann einheitlich im PIM-System hinterlegt. Über eine geeignete Schnittstelle oder Shopware-Middleware könnt ihr die Daten dann in euren Onlineshop einpflegen. Dadurch sind immer aktuelle Produktdaten im Shopware-System vorhanden.
Zusätzlich ermöglichen Schnittstellen, Bestellungen direkt von Shopware in euer ERP-System zu übertragen. So können u.a. die Rechnungserstellung und Lagerbestandsaktualisierungen automatisiert erfolgen. Übrigens: Auch kundenindividuelle Preise, vor allem im B2B-Bereich, lassen sich über Schnittstellen- oder Shopware-Middleware-Lösungen wie CatalogExpress aus dem Warenwirtschaftssystem in Shopware abbilden.
Für den Datenimport & -export bietet Shopware zwei API-Möglichkeiten: die Shopware Admin API und die Shopware Store API.
Ihr möchtet mehr zur Shopware-Anbindung erfahren? Auf unserer Shopware-anbinden-Seite erfahrt ihr mehr zum Thema:
Shopware ermöglicht euch – je nach Bereitstellungsmodell – eigene Programmierungsoptionen und das Einbinden verschiedener Erweiterungen. Diese Erweiterungen werden im eigenen „Shopware-Store“ angeboten. Zu den diversen Kategorien des Stores gehören unter anderem:
Gut zu wissen: Neben der Anbindung externer Zahlungsdienstleister über Plugins bietet das System mit „Shopware Payments“ mittlerweile auch eine direkt in die Plattform integrierte Zahlungsabwicklung. Dadurch könnt ihr Transaktionen, Stornierungen und Berichte zentral im Shopware-Adminbereich verwalten, ohne dass ihr in externe Systemoberflächen wechseln müsst.
Die Veröffentlichung von Shopware 6.6 sowie der nachfolgenden Versionen (ab Shopware 6.7) ergänzt kontinuierlich neue Funktionen, um den stetig steigenden Anforderungen an flexible, performante und KI-gestützte B2B-Onlineshops gerecht zu werden. Hier eine kleine Auswahl:
Unser Tipp für euch: Vor jedem Versionsumstieg solltet ihr ein vollständiges Backup aufsetzen. Ausführliche Informationen zu den jeweiligen Releases, zur aktuellen Roadmap und zu geplanten Features findet ihr auch auf der offiziellen Shopware-Website.
Neben all den bereits erwähnten Funktionen und Eigenschaften profitiert ihr als Shopware-Nutzer auch von weiteren Vorteilen. Hier sind ein paar der größten Benefits im Überblick bzw. nochmal zusammengefasst:
Als Shopware-Middleware-Anbieter bietet nexoma mit CatalogExpress ein flexibles SaaS-Tool – mit einer direkten Schnittstelle zur Shopware 6 Admin API. Mit CatalogExpress als flexible Product-Data-Syndication– und Feed-Management-Software könnt ihr unter anderem Daten aus verschiedenen Quellen (eurem PIM, ERP, MDM, DAM, CRM etc. sowie einzelnen Dateien als CSV, JSON, XML, Excel/XLSX…) verheiraten.
Anschließend erstellt ihr ein einmalige Datenmapping pro Use-Case (z. B. für die Erstellung diverser Datenstandards wie BMEcat, ETIM xChange, FAB-DIS, DPB oder andere Zielformate): Ihr weist sozusagen die Quelldaten den korrelierenden Zielstrukturen zu. So könnt ihr unterschiedlichste Daten transformieren, prüfen und anschließend automatisiert nach Shopware 6 oder in zahlreiche andere Zielkanäle (Branchenportale, Marktplätze, Datenpools, B2B-Kunden etc.) exportieren. Auch die Datenbereitstellung aus dem Shopware-Shop (z.B. an euer ERP/PIM) ist möglich.
Übrigens: CatalogExpress bietet bereits diverse PIM-Konnektoren zu Anbietern wie Akeneo, ATAMYA (ehemals eggheads), Centric Software (ehemals Contentserv), Crossbase, Informatica, OMN von Apollon, Pimcore oder etwa Viamedici. So könnt ihr euch auf einen flüssigen, automatischen und effizienten Datenaustausch verlassen.
Klingt spannend? Hier erfahrt ihr mehr:
Jan ist seit 2024 bei nexoma. Dem gelernten E-Commerce-Kaufmann sind Produktdaten alles andere als fremd. Als sprachlich versierter Marketing Manager ist Jan außerdem unser Mann für viele Texte (Deutsch und Englisch) und versorgt euch unter anderem mit wissenswerten NEXIpedia- und Newsletter-Beiträgen.
